Vorlesungen

Vorlesung: Psychologie und Soziologie im Dienst der Seelsorge: Grundlagen, Modelle, Methoden, exemplarische Praxisfelder. (2 SWS)
(Veranstaltung in Kooperation mit der KatHo, FB Theologie)
Fr.: 11.15 Uhr – 12.00 Uhr; 12.05 Uhr – 12.50 Uhr
Blocktermine: Fr. 21.10.; 11.11.; 02.12.2016; von 14.15 – 17.30 Uhr (KatHO)
(bei Kollision mit Griechisch: persönliche Absprache)
Blocktermin: Sa. 10.12.2016 von 14.15 – 17.30 Uhr (HS 1)
Beginn: 21.10.2016
Ort: Theologische Fakultät Hörsaal 1
Modul 4d

Veranstaltungsüberblick: 

Den Menschen verstehen! – Das ist zusammen mit dem Wissen um Gott unverzichtbare Voraussetzung für gute Seelsorge. Denn: Jeder Mensch ist im Alltag psychologisch tätig. Er deutet das Erleben und Verhalten seiner Mitmenschen und sein eigenes Leben. Sein Handeln wird zum Ausdruck dieses komplexen Wechselspiels in dem Netzwerk der kleinen und großen Lebenswelten. Pastoralpsychologie und Pastoralsoziologie beteiligen sich als Wissenschaften der Praktischen Theologie am Prozess, für die Seelsorge notwendige Basisinformationen zum Verständnis des Menschen zur Verfügung zu stellen. Die angebotene Veranstaltung vermittelt die Grundlagen und zeigt exemplarisch auf, wie Wissenschaft praktisch wird.



Literatur: Pastoralpsychologie
Baumgartner, I. (1997). Pastoralpsychologie. Einführung in die Praxis heilender Seelsorge. Düsseldorf: Patmos. (Psy 20.1./26)
Blattner, J., Gareis, B., & Plewa, A. (Eds.). (1992). Handbuch der Psychologie für die Seelsorge. (Vol. 1 und 2). Düsseldorf: Patmos. (Pas 3.3.2./3 a+b)

Literatur: Psychologie:
Nolting, H.-P., & Paulus, P. (2015). Psychologie Lernen. Eine Einführung und Anleitung. Weinheim: Beltz. (Pas 1.4./41.4)
Zimbardo, P. G., & Gerrig, R. J. (2008). Psychologie. Berlin: Springer. (Psy 1.4./42)
Smith, E. E., Susan Nolen-Hoeksema, Fredrickson, B. L., & Loftus, G. R. (2007). Atkinson und Hilgards Einführung in die Psychologie. Heidelberg: Spektrum. (Psy 6.1./12)
Bourne, L. E., Ekstrand, B. R., Trunk, C., & Niedernhuber, S. (2008). Einführung in die Psychologie. Eschborn: Klotz. (Psy 6.1./13)
Häcker, H., & Stapf, K. H. (Eds.). (2009). Dorsch Psychologisches Wörterbuch. Bern, Göttingen Toronto Seattle: Huber. (Psy 1.3./18)
Dörner, D. (2002). Bauplan für eine Seele. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. (Psy 19.1./78)

Literatur: Soziologie:
Henecka, H. P. (2009). Grundkurs Soziologie. Stuttgart: UTB. (Psy 11.1./57.2)
Feldmann, K. (2006) Soziologie kompakt. Eine Einführung. Wiesbaden: VS Verlag. (Psy 11.1./58)


Vorlesung: „Was soll ich Dir tun?“ (Mk 10,51): Theorie und Praxis heilsamer Seelsorge im Sinne Jesu
(Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie) (2 SWS)
Fr.: 9.15 Uhr - 10.00 Uhr; 10.15-11.00 Uhr
Blocktermine (Training): Sa. 22.10.; 05.11.; 21.01.2017 von 8.00-12.00 Uhr
Beginn: Fr. 21.10.2016
Ort: Theologische Fakultät Hörsaal 1
Modul: 21c

Veranstaltungsüberblick: 

Damit alle in Seelsorge und Diakonie Tätigen Menschen in ihren Krisen, Störungen und Gekränktheiten hilfreich begleiten könnten, brauchen sie Heilungswissen. Die Kirche von heute bedient sich dazu des Heilungswissens aus Ihrer eigenen Tradition und der Psychologie. Ziel ihres christlichen Heilungshandelns ist ein umfassendes Heilwerden: ein Dienst am Leben des Menschen. Der Mensch darf sich mit allem, was zu ihm gehört, als einer verstehen, den Gott angenommen hat. Eine große Hilfe für die Pastoral ist dabei die Disziplin der Klinischen Psychologie. Die Vorlesung vermittelt eine Einführung in das Grundwissen über psychische Störungen und hilfreiche Interventionen. Exemplarisch soll gelernt werden, wie Seelsorge ihre heilsame Kompetenz Menschen anbieten kann, die in Krisen und psychischen Belastungssituationen Rat und Hilfe suchen.

Literatur: 
Gesundheitspsychologie
Antonovsky, Aaron. (1997). Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit. Tübingen: Dgvt Verlag. (Psy 17./ 32.)
Bamberg, Eva, Ducki, Antje, & Metz, Anna-Marie (Eds.). (2011).
Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement in der Arbeitswelt. Göttingen: Hogrefe. (Psy 17./45)
Becker, Peter. (2006). Gesundheit durch Bedürfnisbefriedigung. Bern: Hogrefe. (Psy 17./33.)
Bengel, Jürgen, & Jerusalem, Matthias (Eds.). (2009).
Handbuch der Gesundheitspsychologie und Medizinischen Psychologie. Göttingen: Hogrefe. (Psy 17./58)
Faltermaier, Toni. (2005).
Gesundheitspsychologie. Stuttgart: Kohlhammer. (Psy 17./25)
Franke, Alexa. (2012).
Modelle von Gesundheit und Krankheit. Bern: Hogrefe. (Psy 17./51)
Koenig, Harold G., King, Dana E., & Carson, Verna Benner. (2012). Handbook of Religion and Health. Second Edition. Oxfort: University Press. (Psy 17./43)

Klinische Psychologie
Berger, Matthias (Ed.). (2015). Psychische Erkrankungen. Klinik und Therapie. (5. Auflage ed.). München: Urban & Fischer. (Psy 18.1./64)
Davison, Gerald C., & Neale, John M. (2007).
Klinische Psychologie. Weinheim: Beltz. (Psy 18.1./53)
Falkai, Peter, & Wittchen, Hans-Ulrich (Eds.). (2015).
Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen DSM-5. Göttingen: Hogrefe. (Psy 18.1./61.2)
Grawe, Klaus. (2000).
Psychologische Therapie. Göttingen: Hogrefe. (Psy 19.1./73)
Grawe, Klaus. (2004).
Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe. (Psy 19.1./74)
Perrez, Meinrad, & Baumann, Urs (Eds.). (2011). Klinische Psychologie - Psychotherapie. Lehrbuch (4. aktualisierte Auflage ed.). Bern: Hogrefe. (Psy 18.1./52)
Wittchen, Hans Ulrich, & Hoyer, Jürgen (Eds.). (2006).
Klinische Psychologie & Psychotherapie. Heidelberg: Springer. (Psy 19.1./69)


Seminar (Jacobs/Baumgartner)

Personenzentrierte Beratung in Seelsorge, Caritas und Sozialen Diensten. (2 SWS)
(In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. I. Baumgartner, Universität Passau; Department für Theologie; Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management)
Beginn: Grundkurs 23.04.2017 – 38.04.2017
Ort: Kloster Schwarzenberg bei Würzburg
Teilnahmemöglichkeit nach Vereinbarung (Sekretariat des Lehrstuhls)


Veranstaltungsüberblick: 
Wenn Menschen von heute an Seelsorge denken, dann haben sie Priester und hauptamtlich Engagierte vor Augen, die sie „face to face“ im Leben begleiten: die ihnen „das Ohr leihen“ in den Fragen, Nöten und Freuden ihres Lebens. Die Kunst, anderen Menschen im und durch Gespräch heilsam zu begegnen, erlernt man nur durch praktisches Training. Hilfreiche Basis dafür sind bewährte pastoralpsychologische Theoriekonzepte. Das Seminar versucht beides zu leisten: Die Vermittlung der Theorie des hilfreichen seelsorglichen Gesprächs und das Einüben in konkreten Gesprächen. Trainiert werden vor allem seelsorgliche Alltagssituationen, wie sie sich im Praktikum, im Studienalltag und in der Seelsorge ergeben.

Literatur: 
Biermann-Ratjen, Eva Maria, Eckert, Jochen, & Schwartz, Hans-Joachim. (2016). Gesprächspsychotherapie. Verändern durch Verstehen. Stuttgart: Kohlhammer. (Psy 19.4./62)
Sachse, Rainer. (2005).
Von der Gesprächspsychotherapie zur Klärungsorientierten Psychotherapie: Kritik und Weiterentwicklung eines Therapiekonzeptes. Lengerich: Pabst Science.
Schwermer, Josef. (1991).
Das helfende Gespräch in der Seelsorge. Paderborn: Bonifacius-Druckerei. (Psy 20.3./20.3.3.)
Schwermer, Josef. (1991).
Gespräche, die weiterhelfen. Übungsprogramm für seelsorgliche Berufe. Paderborn: Bonifatius. (Psy 20.3./20.5/2.)



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